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Pisa

Ausflugstipp des Tages:

Pisa, weltbekannt durch den Schiefen Turm und die umgebende Piazza del Duomo liegt am westlichen Rand der Toskana. Auch wenn die Stadt natürlich von Touristen sehr - zu manchen Zeiten sicher auch zu sehr - frequentiert wird, ist der schiefe Turm und die umliegenden Anlagen, die auch von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnet wurden, auf jeden Fall einen Besuch wert .....
 


Naturreservate der Toskana

Sanfte geschwungene Hügel, verschneite Bergspitzen, sich im Wind wiegend Felder, unberührte Teiche und Lagunen, Zypressen, Wälder , bizarre Küstenformationen, wunderschöne Strände und ein großer Artenreichtum an verschiedensten Land und Unterwassertieren - die Vielfalt der toskanischen Natur lässt sich am besten beim Besuch einer der wunderschön angelegten Naturparks entdecken, die einen wichtigen Teil des europäischen Naturnetzes ausmachen.

Alpi Apuane: Nationalpark der Apuanischen Alpen

Ein besonderes Erlebnis ist der Park in den Marmorbergen unweit von Carrara. Trotz ihrer spitzen Gipfel ist die alpenähnliche Landschaft dennoch leicht zu erkunden. Ein Besuch lohnt sich schon für den atemberaubender Blick über die grünen Täler der Marmorberge, den man von den Hochplateaus aus hat. Aber nicht nur die überirdischen Landschaft findet ihre Bewunderer, auch die Höhlen der Berge, in denen Michelangelo persönlich den Marmor für seine Skulpturen aussuchte, ziehen immer wieder Besucher in ihren Bann. Königsadler und Alpendohle ziehen hier ihre Runden um die Felsen, während das aufmerksame Auge Amphibien und wirbellose Tiere beobachten kann.

Parco Nazionale Archipelago Toscano: Nationalpark des Toskanischen Archipels

Eine artenreiche Unterwasserlandschaft mit Korallenriffen, Feuchtbiotope, wunderschöne Felsformationen und ein Vielzahl an Mineralien und Kristalle ,- Die Inseln des toskanischen Archipels beherbergen eine ungemeine Naturvielfalt und stehen fast alle unter Naturschutz. Während Capraia sich durch eine faszinierende Vulkanlandschaft auszeichnet, ist Montecristo ein Ort der Stille und unberührten Natur. Auf einer Inselrundreise sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Man sollte sich jedoch vorher über die Besuchszeiten der Inseln informieren, da diese nicht durchgehend anfahrbar sind.

Foreste Casentinesi Parco: Nationalpark der Waldgebiete des Casentinese

Der Foreste Casentinesi Parco an der Grenze der Region zu Emilia Romagna im Norden der Toskana wird auch die grüne Lunge der Toskana genannt. Riesige Baumbestände, tausend verschiedene Blumenarten und wunderschöne Wasserfälle lassen sich hier auf einem riesigen Areal bewundern. Unterbrochen wird das naturbelassene Bild des Casentinesi nur durch einige wenige Klöster und kleine Einsiedlerhöfe. Mit etwas Glück, können Sie auch Zeuge der Vielfalt an heimischen Tieren werden, die sich im weiten Waldgebiet aufhalten. Dazu gehören Rehe, Hirschkühe, Damhirsche und Wildschweine. In den letzten Jahren haben auch die Wölfe wieder in die Region gefunden, nachdem sich ihr Aufkommen in Europa zuvor drastisch verringert hatte.

Parco Maremma: Nationalpark der Maremma

Große Augen, ein hoch erhobene Kopf und ein ruhiges Gemüt - das sind die Eigenschaften, die man den Maremmanos nachsagt. Wer diese berühmte toskanische Pferderasse in freier Wildbahn bewundern möchte ist genau richtig im Parco Maremma, wo diese frei gezüchteten Hirtenpferde ihre Sommerweiden haben. Aber auch andere Tierarten bevölkern die mediterrane Macchia, eine immergrüne Gebüschformation, des Parco Maremma. Wanderern ist es meistens vergönnt eine große Anzahl an Tieren, wie Rinder und Pferde, aber manchmal auch Stachelschweine und Rehe, beobachten zu können. Auf den Bergen des Uccellina befinden sich noch die Überreste alter, romanischer Aussichtstürme und im Westen grenzt der Park an das tyrrhenische Meer, mit seinen felsigen Küstenkulissen und wunderschönen Stränden. Wenn die Zugvögel in den Sommermonaten hier brüten sind Besuche jedoch nur eingeschränkt möglich.

Parco di Migliarino: Nationalpark von Migliarino-San Rossore-Massaciuccoli

Nicht weit von Pisa entfernt befindet sich der landschaftlich wohl abwechslungsreichste Park der Toskana. Grüne Pinienwälder, eine duftende Macchia und Periploca Baumschlingen, die sich um die Stämme der Mischwaldbäume winden, bilden eine herrliche Kulisse für den fast vollkommen unberührten Strand dieser Region. Auf den Dünen wachsen Pionierpflanzen, die den Boden für andere ebnen werden. Auch der, in den Feuchtgebieten liegende, Massaciuccoli-See ist mit seiner umfangreichen Wasserfauna ein Sinnbild der Natur.
Wenn sie sich in der Nahe von Pisa befinden, sollten sie auf jeden Fall, die klare, erfrischende Luft, dieser unberührten Naturoase auf einem Ausflug genießen.

 

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