Monteriggioni
Der beschauliche 8.000-Einwohner-Ort Monteriggioni in der Provinz
Siena wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, ist der mittelalterliche Stadtkern von einer fast 600 m langen Mauer eingeschlossen. Schon bei der Anfahrt ist das imposante Mauerwerk weithin sichtbar. Bis auf wenige Erweiterungen im 16. Jahrhundert ist der Ortskern noch heute so erhalten, wie er ursprünglich errichtet wurde. Somit hat Monteriggioni eines der besterhaltendsten mittelalterlichen Stadtzentren des Landes.
Hier hat man leicht das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt worden zu sein, denn kleine, hübsche Häuser und enge Gassen prägen das Stadtbild Monteriggionis. Die zwei erhaltenen Tore
Porta Fiorentina und
Porta Romana sind ihrer Ausrichtung entsprechend benannt. An dem Hauptplatz, der Piazza Roma, steht eine Kirche im romanischen Stil, deren Fassade sich durch ihren betont nüchternen Stil auszeichnet.
Literarische Berühmtheit erlangte der kleine Ort, als er vom italienischen Dichter
Dante in dessen Göttlichen Komödie erwähnt wurde. Dort wird von den Riesen gesagt, dass sie wie die Türme Monteriggionis emporragen. Diese imposanten Türme sind auch heute noch schon aus einiger Entfernung gut zu erkennen.
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